Projekt CLP

Gestalten wir die Politik der Zukunft.

Gestalten wir die Politik der Zukunft.

Struktur der CLP

Die Struktur der Plattform sichert die Meinungs- und Handlungsfreiheit ihrer zukünftigen Mitgründer, Mitglieder und Kandidaten. Sie stärkt demokratische Prozesse und inhaltliche Vielfalt und stellt bei internen Wahlen Kompetenz in den Mittelpunkt.

Wahlen durch Bewertungswahl

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Bewertungswahlverfahren für mehr Meritokratie

Die Satzung sieht ein politisches Auswahlverfahren vor, das die Kompetenz der Kandidaten in den Mittelpunkt stellt. Die zukünftigen politischen Amtsträger der CLP werden durch ein Bewertungswahlsystem ermittelt, in welchem der Wahlerfolg der Kandidaten von der durchschnittlichen Bewertung abhängt, die sie in den folgenden Kategorien erzielen konnten:

1. Politische Vision – Ist die politische Vision des Kandidaten überzeugend und gefestigt? Ist sie aus politisch-philosophischer Sicht gerechtfertigt?

2. Kompetenz – Versteht der Kandidat relevante wissenschaftliche Informationen? Kann er den Bürgern als kompetenter Ansprechpartner dienen?

3. Auftreten – Hat der Kandidat die Fähigkeit und die Bereitschaft, die Öffentlichkeit durch Argumente und Sympathie von seiner politischen Vision zu überzeugen?

4. Ehrlichkeit & Prinzipientreue – Äußert der Kandidat seine politischen Überzeugungen ehrlich? Wird er politische Initiativen entsprechend seiner Überzeugungen anstoßen und unterstützen? Legt er Rechenschaft für Änderungen seiner inhaltlichen Ausrichtung ab? Hält er andere Amtsträger ebenfalls zu Ehrlichkeit und Prinzipientreue an?

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Vorstellungsversammlungen und Programme

Um eine sinnvolle, kompetenzorientierte Wahlentscheidung zu gewährleisten, ist es unabdingbar, dass sich die Wähler im Detail mit den einzelnen Kandidaten auseinandersetzen können. Eine faire Bewertung eines Kandidaten anhand mehrerer Kriterien ist sonst nicht möglich. Auch aus diesem Grund sind alle Aufstellungsversammlungen für politische Ämter als Mitgliederversammlungen organisiert, auf welchen insbesondere Fragen der Mitglieder an die Kandidaten zugelassen werden müssen. Außerdem verlangt die Satzung von allen Kandidaten, die an einer Wahl teilnehmen, die Veröffentlichung eines schriftlichen Wahlprogramms, das vor der Wahl in digitaler Form an alle Wahlberechtigten verteilt wird.

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Einführung eines Amtsträgerhandicaps

Amtsträger sind aus psychologischen Gründen oft ihren Herausforderern gegenüber im Vorteil. Das widerspricht dem meritokratischen Gedanken. Damit sich Kompetenz durchsetzt, gleichzeitig aber niemandem pauschal die Kandidatur verwehrt werden muss, sieht die Satzung keine Amtszeitgrenzen, sondern ein Amtsträgerhandicap vor, das den natürlich-psychologischen Amtsträgerbonus in der Gesamtbewertung ausgleicht.